Helmut Passing
Außer dreisten Lügen hat Roland Berger nichts zu bieten
Firmen-Vernichtung
von der Justiz sanktioniert
Kommentar
zur Causa Seibold versus Berger
aus Sicht des Wirtschafts-Ethikers

Der Baum im Tor-Bogen symbolisiert jenen Balken im Auge, der uns den Blick verstellt
- Da gibt es zum einen die systematische, vorsätzliche Vernichtung des florierenden Unternehmens DMPG durch die Unternehmens-Beratung Roland Berger/RB&P Ende 1998 und den daraus resultierenden Vermögens-Schaden des Karl-Heinz Seibold, der in die Milliarden geht.
- Da gibt es zum zweiten den daraus resultierenden volks-wirtschaftlichen Schaden, weil wir alle durch diese Vernichtung um ein weltweit einzigartiges, öko-logisches Bau-System gebracht wurden, das mittels Präzisions-Technik und industrieller Vor-Fertigung gesundes Wohnen zu einem unschlagbar günstigen Preis ermöglicht hatte. Dieser Schaden ist noch um ein Vielfaches größer als der bei Seibold entstandene und deshalb nicht minder verwerflich.
- Da gibt es zum dritten eine skrupellose, nur in Macht-Kategorien operierende Wirtschafts-Elite, die zwecks Durchsetzung eigensüchtiger Interessen auch vor Einschüchterung, Erpressung, Einflußnahme und Nötigung nicht zurückschreckt und auf diese Weise die kulturelle Verödung unseres Landes billigend in Kauf nimmt.
- Und da gibt es zum vierten eine Münchner Justiz, die das alles – durch Straf-Vereitelung im Amt und Rechts-Beugung – sanktioniert und dadurch den Rechts-Staat bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Negative Energie-Spirale einander wechselseitig sich verstärkender Elemente
Dies insbesondere auch deshalb, weil diese Aufmerksamkeit – auch und vor allem medial – bislang nicht stattgefunden hat. Denn Roland Berger und dessen Seilschaften ist es bisher gelungen, durch die ebenso vorsätzliche wie die Öffentlichkeit täuschende Falsch-Behauptung – wonach dieser Fall längst verjährt sei – genau diese Aufmerksamkeit zu verhindern.
Zeit also, die Hintergründe dieses Wirtschafts-Krimis etwas näher zu beleuchten.
Vorab das Wesentliche in Form von vier Kern-Punkten, weil allein diese für entsprechenden Unmut sorgen:
- Es ist eine Tatsache, daß das 51-seitige Informations-Memorandum vom Mai 1997 vom Roland-Berger-Mitarbeiter Wolfgang Ströbele im Auftrag der DMPG erstellt wurde, und zwar als Eingangs-Forderung von RB&P, weil dessen Ergebnis die Voraussetzung für die Mandats-Übernahme durch RB&P – weltweite Vermarktung und Börsengang – sei. Ebendieses Info-Memorandum aber hatte der DMPG eine glänzende Zukunft attestiert. Das hat im übrigen jeder bestätigt, der es zu Gesicht bekam, z.B. die Hensel-Brüder und all die anderen Interessenten.
- Roland Berger aber hat nach dem von ihm verursachten Konkurs der DMPG genau dieses Informations-Memorandum und dessen klare Aussagen zu Gunsten der DMPG-Zukunft nicht mehr gelten lassen und sich damit selbst dementiert.
- Die wesentlichen Aspekte dieses Wirtschafts-Krimis kamen 2002 bis 2006 in München gar nicht zur Sprache, weil die Seibold-Anwälte – anders, als von Seibold gewünscht – keinen Straf-, sondern einen Zivil-Prozeß führten.
- Seibolds Anwälte vertraten nicht die Interessen ihres Mandanten Seibold, sondern die des Kontrahenten Roland Berger, indem diese verhinderten, daß Seibolds Hauptbelastungs-Zeuge Ströbele – der sich durch die ihn diskreditierenden Äußerungen seines Chefs in seinem Ehr-Gefühl als ordentlicher Kaufmann schwer verletzt fühlte – im Prozeß gegen Berger aussagen konnte. Denn dadurch kam das Münchner Fehl-Urteil zustande.

Vier Punkte, auf die es entscheidend ankommt
- Die positiven Resultate des Informations-Memorandums waren demnach für Roland Berger die Voraussetzung für die Übernahme des Auftrages, die DMPG weltweit zu vermarkten und an die Börse zu führen.
- Der Wert nur für die eine, in Deutschland tätige Fabrik wurde von Ströbele auf 140 Mio. Mark taxiert, und es sollten acht weitere Fabriken in Deutschland gebaut werden, woraus sich ein potentieller Vermögens-Wert von 1,26 Mrd. Mark ergibt. Diese Aussage ist deshalb wichtig, weil RB&P in seinem Info-Memorandum das weltweite Potential der DMPG-System-Technik als bahnbrechend herausgestellt hatte.
- Die Lizenz-Vergabe an ausländische Investoren wie Libyer und Koreaner – die ebenfalls von der Einzigartigkeit des DMPG-Bau-Systems begeistert waren und dementsprechendes Interesse bekundet hatten – sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Sie müssen aber erwähnt werden, weil erst durch sie und die von Berger zugesagte, weltweite Vermarktung der Börsengang Sinn machte.
- Denn sowohl im Hinblick auf die Markt-Präsenz als auch den Börsen-Wert macht es einen entscheidenden Unterschied, ob ein Unternehmen nur in seinem Heimat-Land oder weltweit agiert, und Letzteres bildete die Geschäfts-Grundlage für den Vertrag mit dem mit weltweiter Erfahrung ausgestatteten Unternehmens-Berater Roland Berger, damals Tochter der Deutschen Bank.
- Ströbeles Vorgesetzter Dieter Weiß hat damals von einem Börsen-Wert gesprochen, der in die Milliarden gehe, und zwar auf Grund des einzigartigen Markt-Potentials, über das die DMPG verfüge.
- Gleichwohl hat Roland Berger die DMPG seines Klienten Seibold nicht an die Börse, sondern in den Konkurs geführt, und dadurch ist nicht nur ein immenser Vermögens-Schaden bei Seibold entstanden, sondern – und das ist noch sehr viel gravierender – ein eklatanter volks-wirtschaftlicher Schaden, weil nicht nur unser Land, sondern auch aufstrebende Staaten wie z.B. Libyen und Korea eines weltweit einzigartigen Bau-Systems beraubt wurden:
- Konkurrenzlos kurze Bau-Zeiten durch System-Bauweise in millimetergenauer Präzisions-Technik;
- konkurrenzlos günstige Bau-Kosten durch industrielle Vor-Fertigung;
- individuell gestaltbare Massivhaus-Bauweise (Los-Größe 1) in öko-logischer Qualität;
- vollinstalliert und auch bei Regen und Frost montierbar, und zwar
- durch die System-Bauweise mit nur wenigen Fach-Kräften auf der Baustelle.
- Dieser letzte Punkt bedarf der näheren Beleuchtung:
- Die millimetergenaue, industrielle Vor-Fertigung durch patentierte Präzisions-Technik hat die Arbeits-Schritte während der Montage auf der Baustelle stark vereinfacht.
- Aufstrebende Länder wie Libyen oder Korea hatten Ende der 1990er Jahre einen enormen Nachhol-Bedarf an bezahlbaren Wohnungen und verfügten einerseits über lediglich althergebrachtes Bau-Knowhow sowie andererseits über nicht genügend Fach-Kräfte, um diesen Nachhol-Bedarf in angemessener Frist decken zu können.
- In genau diese Lücke stieß die innovative und zugleich öko-logische System-Technik der DMPG:
- Durch konkurrenzlos kurze Bau-Zeiten und einen unschlagbar günstigen Preis.
- Auf Grund der – durch die o.e. Präzisions-Technik ermöglichten – Montage-Routine auf der Baustelle war es möglich, Heerscharen von Ungelernten in diesen Ländern binnen kürzester Zeit (drei Wochen) das Montage-Knowhow beizubringen.
- Beides zusammen machte die DMPG-System-Technik gerade auch für aufstrebende Länder wie Libyen oder Korea außerordentlich interessant, ja wegweisend.
- Der Berliner Bau-Unternehmer Wolfgang Weiss verfügte über konkrete Bau-Kontakte z.B. in Libyen und war deshalb an einer Beteiligung an der DMPG sehr interessiert. Weil auch er von der überlegenen System-Bauweise der DMPG außerordentlich überzeugt war und z.B. in Libyen mehrere Fabriken mit DMPG-Knowhow errichten und vor Ort produzieren wollte, unterbreitete er Seibold deshalb das Angebot, sich an seinem Unternehmen gegen Zahlung von 32 Mio. US-$ zu beteiligen.

Die DMPG verfügte über ein klares Alleinstellungs-Merkmal, mit dem sie in die Lücke zwischen Angebot und Bedarf stieß
- Die DMPG war also in der Lage, deutsche, werthaltige Qualitäts-Arbeit zu Gunsten bislang unterentwickelter Länder bereitzustellen.
- Dies ist durch den von Roland Berger eingesetzten DMPG-Geschäftsführer Graf vereitelt worden, indem der von Seibold akquirierte Bau-Unternehmer Weiss von diesem ebenso abgewiesen wurde wie alle anderen Beteiligungs-Interessenten auch.
- Individuelle, auf den jeweiligen Bauherren zugeschnittene Pläne konnten mit diesem flexiblen Wand-System in die Praxis umgesetzt werden, und daraus folgt:
- Es handelt sich dabei nicht um ein Fertighaus in Standard-Bauweise, sondern um individuell gestalteten Wohnraum in Massiv-Bauweise auf Basis öko-logischer Baustoffe und Materialien (Blähton) zu Gunsten gesunden Raum-Klimas.
- Durch den konkurrenzlos günstigen Preis – ermöglicht durch die System-Bauweise und die industrielle Vor-Fertigung incl. aller bereits vorinstallierten Wasser- und Elektro-Anschlüsse sowie auch der Fenster und Türen – war dieses einzigartige Bau-System in der Lage, öko-logische Bau- und Wohn-Qualität für Käufer-Schichten zu realisieren, die sich so etwas bislang nicht leisten konnten.
- Zum Beispiel kinderreiche Familien in Deutschland, anderen EU-Ländern oder den USA.
- Aufstrebende Mittel-Schichten in Schwellen-Ländern, die auf Grund der Prosperität ihrer Volks-Wirtschaften auch persönlich am wachsenden Wohlstand teilhaben wollten.
- Daraus aber ergab sich die einzigartige, konkurrenzlose Markt-Chance der DMPG.

Die DMPG hatte den Schlüssel für eine glorreiche Zukunft in der Hand - Außerdem war dieses Bau-System patentiert, und zwar beim Deutschen Patent- und Marken-Amt in München.
- Die DMPG-System-Technik ist nicht von einem Bau-Ingenieur, sondern von einem Maschinenbauer entwickelt worden, und der arbeitet millimetergenau.
- Genau darin aber kommt der zentrale Wettbewerbs-Vorteil der DMPG zum Ausdruck:
- Deren Wand hat aus einer Art Schublade bestanden, die auf individuelle Maße (Los-Größe 1) angefertigt worden ist, und in dieser wurden alle Ver- und Entsorgungs-Rohre incl. aller Elektro-Leitungen sowie aller Fenster und Türen industriell vorinstalliert.

Hier entsteht die o.e. ‚Schublade‘; es wird gerade ein Wasser-Rohr verlegt (Quelle: Film über die DMPG)
Vorinstallierte Wasser-, Heizungs- und Elektro-Leitungen sowie Fenster, schon mit Glas (Quelle: Film über die DMPG)
Alles paßt millimetergenau auf- und zueinander. Hier sieht man die Fermazell-Platte, die als malerfertige Innen-Wand fungiert. (Quelle: Film über die DMPG) - Auch dabei war und ist die millimetergenaue Präzisions-Technik erneut entscheidend, und zwar geschoßübergreifend. Denn nur dadurch hat alles wirklich perfekt zu- und aufeinander gepaßt.
- Der Erfinder dieser System-Bauweise hatte sich als Maschinenbau-Ingenieur ein Haus errichten lassen und dabei beobachtet, was bei der konventionellen Bauweise alles schiefläuft, und daraus – aus diesen eigenen Beobachtungen – ist das öko-logische System-Haus entstanden, um den zentralen Engpaß der konventionellen Bauweise – das Schludern auf der Baustelle – zu beseitigen.
- Deren Wand hat aus einer Art Schublade bestanden, die auf individuelle Maße (Los-Größe 1) angefertigt worden ist, und in dieser wurden alle Ver- und Entsorgungs-Rohre incl. aller Elektro-Leitungen sowie aller Fenster und Türen industriell vorinstalliert.
- In Bezug auf den erwähnten Wettbewerbs-Vorteil spielt die Fermazell-Platte eine weitere, entscheidende Rolle:
- Nach dem Ausgießen der ‚Schublade‘ stellte die Fermazell-Platte den malerfertigen Innen-Putz der Wand dar, so daß auf der Baustelle die montierte Wand sofort gestrichen oder tapeziert werden konnte.
- Beim konventionellen Fertig-Haus hingegen wird nach dem Aufstellen der Wände deren Putz wieder aufgeschlagen, um die Ver- und Entsorgungs-Leitungen incl. der benötigten Elektro-Kabel montieren zu können, was einen erheblichen Zeit- und Kosten-Nachteil mit sich bringt.
- Noch sehr viel mehr Zeit und Geld verschlingt dies alles natürlich beim traditionellen Hausbau ‚Stein auf Stein‘.
- Aus alledem folgt:
- Die millimetergenaue Präzisions-Technik setzt das Knowhow des Maschinenbauers voraus.
- Denn erst dadurch konnten all die zuvor genannten Vorteile überhaupt realisiert werden.
- Das hat das Bauen revolutioniert, weil hier zum ersten Mal die millimetergenaue Verfahrens- und Ablauf-Technik des Maschinenbaus auf den Bau von Häusern übertragen wurde.
- Bei der System-Technik der DMPG handelt es sich deshalb um die Bau-Technik des 21. Jahrhunderts.

Bau-kybernetische Erfolgs-Spirale energetischer System-Technik
- All diese entscheidenden Wettbewerbs-Vorteile sind von RB&P-Manager Wolfgang Ströbele in dessen Info-Memorandum klar herausgearbeitet worden.
- Als Dieter Weiß am 15. Mai 1997 Karl-Heinz Seibold an dessen Geburtstag das Informations-Memorandum präsentierte, sagte dieser zu ihm, jetzt könne er unbesorgt Geld investieren. Denn bei diesem Info-Memorandum handele es sich um ein Zertifikat, das weltweit als Tür-Öffner wirke.
- Daraufhin wähnte sich Seibold mit der Unternehmens-Beratung Roland Berger an seiner Seite in sicheren Händen und investierte sieben Mio. Mark in die mit RB&P verabredete Expansion der DMPG.
- Zu dem von Ströbele erarbeiteten und mit Seibold abgestimmten Vermarktungs-Konzept gehörten zunächst zwei Präsentations-Veranstaltungen in München und Frankfurt a.M.
- Dafür hatte Seibold entsprechende Wände zum detaillierten Aufzeigen der bahnbrechenden DMPG-System-Technik bereitgestell
- Denn dieses Konzept sollte Beteiligungs-Interessenten von der durchschlagenden Vorteilhaftigkeit dieses innovativen Bau-Systems überzeugen.
- Der Projekt-Verantwortliche Dieter Weiß/RB&P hingegen hat diese zuvor von ihm genehmigten Präsentations-Veranstaltungen wieder abgesagt und seinen Untergebenen Wolfgang Ströbele von der weiteren Vermarktung entbunden.
- Zufall? Mit Sicherheit nicht.
- Denn was ursprünglich – durch das Informations-Memorandum – als entscheidender Vorteil auf dem Weg zur weltweiten Vermarktung erschienen war – nämlich den mit weltweiter Erfahrung und entsprechenden Verbindungen ausgestatteten Roland Berger auf Empfehlung der Deutschen Bank engagiert zu haben – stellte sich anschließend als Sarg-Nagel für die DMPG heraus.
- Denn dieses weltweit einmalige, innovative Bau-System wurde genau von diesem Mann bzw. dessen Beratungs-Unternehmen nicht an die Börse, sondern in den Konkurs geführt.
- Also jenem Mann, der
- erstens noch immer Berater der Bundes-Regierung ist;
- zweitens regelmäßig Preise verleiht, z.B. für besonders innovative Unternehmen und
- drittens Seibold von der Deutschen Bank dringend mit den Worten empfohlen wurde, „damit Sie keine Fehler machen.“
- Doch Roland Berger hat die DMPG seines Klienten Karl-Heinz Seibold nicht prämiert, sondern binnen eines Jahres vernichtet
- Der dringenden Empfehlung der Deutschen Bank gefolgt zu sein, stellte sich für Seibold – rückwirkend – als der größte Fehler seines Lebens heraus.
- Dafür aber ist nicht Seibold verantwortlich, sondern
- Roland Berger und die Deutsche Bank.
Um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, hat Roland Berger nach dem Konkurs allen Ernstes behauptet, die DMPG habe lediglich ein unausgereiftes, nicht patentiertes und vor allem vom Markt nicht angenommenes Bau-System angeboten, das keinerlei Wert gehabt habe, weshalb – kein Wert, kein Schaden – auch kein Schaden entstanden sei.
- Damit dementiert Roland Berger sich selbst und entwertet dadurch seine eigene Arbeit, und zwar alle von ihm weltweit erarbeiteten Prüf-Berichte.
- Die RB&P-Behauptung ist nicht nur nachweisbar falsch, sondern an Zynismus schwerlich zu überbieten.
- Denn die DMPG hatte in der Region Dannenberg 600 Ein- und Mehrfamilien-Häuser sowie Gewerbe-Bauten errichtet, darunter ganze Siedlungen, die ausschließlich aus DMPG-Häusern bestanden.
- Seibold hat damals dem Berger-Gesandten Dieter Weiß diese Häuser gezeigt.
- Der CD-Film (siehe Rubrik Tatsachen) zeigt eindrücklich, daß es die DMPG in der von Ströbele qua Informations-Memorandum (Anlage 34 der Dokumentation) dargestellten Art und Weise gegeben hat.
- Er zeigt insbesondere aber auch, wie präzise und durchdacht damals in Dannenberg gearbeitet wurde, nämlich in Form millimetergenauer und variabler System-Technik. (Das kann der Autor dieser Zeilen im übrigen beurteilen, weil er über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Umgang mit Architekten und dem Bauwesen verfügt.)
- Nur durch diese industrielle Vor-Fertigung waren der konkurrenzlos günstige Preis und die ebenfalls konkurrenzlos kurzen Bau-Zeiten realisierbar, und Dieter Weiß wußte als Bau-Fachmann des Hauses Roland Berger deshalb, wovon er spricht, als er der DMPG gleich zu Beginn einen Börsen-Wert in Milliarden-Höhe attestierte.
- Das alles wird selbst dem bau-technischen Laien sofort klar, wenn er das Informations-Memorandum (siehe Anlage 34 der zuvor erwähnten Dokumentation) gelesen und den Film über die DMPG angeschaut hat.
- Auf Basis von Lebens- und Berufs-Erfahrung des Wirtschafts-Ethikers kann daraus nur der eine Schluß gezogen werden: Daß Roland Berger auf Grund seiner Macht-Fülle und seines immensen Einflusses davon ausging, daß dies alles nie öffentlich würde.
- Deshalb hat Roland Berger damals mit allen Mitteln den Straf-Prozeß verhindert und wurde dabei von Seibolds Anwälten tatkräftig unterstützt.
- Zufall? Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil, siehe Themen-Bereich 14 der o.e. Dokumentation
- Zu dieser Abwehr-Strategie gehört auch, daß der RB&P-Mitarbeiter Ströbele von seinem Vorsetzten Weiß gemobbt wurde, weil er im Zivil-Prozeß gegen Roland Berger aussagen wollte, nachdem Ströbele in seiner Berufs-Ehre durch Berger massiv verletzt worden war, indem der von ihm aus dem Informations-Memorandum abgeleitete Unternehmens-Wert nach dem Konkurs als „persönliche Meinung“ von Ströbele hingestellt und dessen Arbeit dadurch entwertet und der Lächerlichkeit preisgegeben wurde.
- Die RB&P-Anwälte sowie die von Seibold haben dann gemeinsam verhindert, daß Ströbele vom Münchner Gericht geladen und als Kron-Zeuge Seibolds einvernommen wurde.
- Das erfüllt zweifellos den Tatbestand der Straf-Vereitelung und der Rechts-Beugung, weil hier die elementaren Rechte des Klägers Seibold massiv beschnitten und unterlaufen worden sind.
- Weil die Münchner Richter dieses üble Spiel mitmachten, müssen wir deshalb von einem veritablen Justiz-Skandal sprechen, der die Grundfesten des Rechts-Staates BR Deutschland erschüttert.
- Daß es erst jetzt zu einem Straf-Prozeß gegen Roland Berger kommen kann, liegt daran, daß Seibolds Anwälte damals wahrheitswidrig behauptet haben, daß der Fall verjährt und deshalb gegen Berger straf-rechtlich nicht mehr vorzugehen sei.
- Seibold hat als Nicht-Jurist erst Ende 2013 durch einen renommierten Verjährungs-Spezialisten erfahren, daß dem nicht so ist, weil es sich hier um ein Dauer-Delikt handelt, und zwar ein Dauer-Delikt auf Basis schweren Betrugs, der erst nach zehn Jahren verjährt.
- Weil der Fall – aus juristischer Sicht – erst 2007 seine Beendigung gefunden hat, tritt die Verjährung deshalb erst im Jahr 2017 ein.
- Die von Seibold angerufene Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Wirtschafts-Kriminalität ist deshalb gefordert, diesem Offizial-Delikt mit Entschiedenheit nachzugehen, alle vorgelegten Beweise vorurteilsfrei zu prüfen und das Straf-Verfahren gegen Roland Berger und dessen Gesandte Weiß, Graf und Feldhahn – sowie den Deutsch-Banker Heinemann, die Seibold-Anwälte Bauer und Baumann sowie die Münchner LG-Richter Dr. Debo, Harz und Liebhart und die Münchner OLG-Richter Edlbauer, Dr. Reiter und Dr. Knöringer sowie Mayr, Bauer und Dr. Gremmer – zu eröffnen.
- Weil sich das Tat-Geschehen im niedersächsischen Dannenberg abspielte, ist dafür die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft Stade zuständig und nicht München.
- Jenseits des Offizial-Deliktes ist die Justiz ist dazu auch deshalb verpflichtet, weil immer mehr Bürger die Erfahrung machen, daß der Rechts-Staat in praxi nicht der Stärke des Rechts zum Durchbruch verhilft, sondern das Recht des Stärkeren praktiziert.
- Daß dem so ist, entspricht im übrigen der täglichen Berufs-Erfahrung des Autors als Wirtschafts-Ethiker.
Freiburg im Breisgau, 12. Juli 2014
Thuner Weg 18